Name: Keine Chance für Steffo ?


 
 

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Beschreibung:

Ich wurde aus der Tötung befreit. Dort hatte ich bereits aufgegeben. Für mich waren die Zweibeiner, die sich dort bewegten, meine Henker. Ich habe versucht, mich so klein wie möglich zu machen und mich in die Ecke zu drücken. Dabei war mir klar, dass ich keine Möglichkeit hatte, ihnen zu entkommen.

Als dann eine rumänische Tierschützerin kam und uns alle abholte, konnte ich es nicht fassen. Im Gegensatz zu vielen meiner Leidensgenossen aber habe ich das Vertrauen zur Gattung Mensch verloren.

Ich lebe in einem Schuppen, bekomme ausreichend Wasser und Futter. Aber meine Kumpel wechseln. Etliche von ihnen, die das Erlebte besser verkraftet haben, sind zu ihren Familien in den Niederlanden, England oder Deutschland gereist. Nur ich hocke hier noch.

Einerseits kann ich nicht sagen, mich nach Menschen zu sehnen, andererseits werde ich immer einsamer.

Ich weiss nicht, wie es mit meinem Leben weitergehen soll.

Vielleicht gibt es irgendwo einen Hundefreund, der es sich zur Aufgabe machen möchte, einem mittelgrossen, ca. 5 - 8 Jahre alten, kastrierten Mischlingsrüden aus seinem Trauma heraus zu helfen ? Ich glaube nicht an ein solches Wunder, da dieser Mensch nicht nur extrem tierlieb sein müsste, sondern auch hundeerfahren und sehr geduldig sein müsste.

1.7.18 : Ich kann es selbst nicht fassen : Ich liege im Grünen und geniesse es. Lange Zeit hätte ich nicht daran zu denken gewagt, nochmals Gras unter meinen Pfoten zu spüren. Aber ist ist tatsächlich wahr : Ich lebe noch.

Vielleicht geht da in meinem Leben noch viel mehr ....??

5.11.18 : Wenn alles glatt geht, soll ich auf eine Pflegestelle in Deutschland. Ich weiss nicht, was mich erwartet, habe mein Köfferchen vorsichtshalber mal gepackt

8.12.18 : Ich habe den Riesenschritt ins eigene Zuhause gewagt

 
   
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