Sorgenkind
Dieser Hund ist unser aktuelles Sorgenkind

 

Name: Samy- ist im Leben angekommen


 
 

Fotos:

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Beschreibung:

Ich bin der Samy, ein Terrier-Mischlingsrüde.

Mein Glück war , dass eine Tierfreundin einen anderen Leidensgenossen aus der Tötung geholt hat. Sie hatte Mitleid mit mir und 5 weitern Kumpeln. Sie nahm uns mit, obwohl sie nur für einen von uns Adoptanten hatte.

Wir wurden zu unserem Glück in einer Pension untergebracht, kastriert und geimpft.

Jetzt ist alles erledigt und ich habe vorsorglich schon einmal mein Köfferchen gepackt.

Ich gehe doch fest davon aus, dass Ihr einem Charmebolzen wie mir nicht lange widerstehen könnt ?

Übrigens werde ich auf 4 Jahre geschätzt und habe eine Schulterhöhe von ca. 40 cm.

Das dritte Foto zeigt mich als "Häufchen Elend" in der Tötung.

26.1.18 : Jetzt bin ich eine Woche bei meiner Pflegemutter und es ist viel passiert: Ich wurde gebadet und fand es so toll, die unangenehmen Gerüche los zu werden, dass ich mich gleich in das warme Wasser gelegt habe.

Danach kam der grosse Schock : Ich sollte gemessen werden. Als ich den Zollstock sah, kamen alle bösen Erinnerungen hoch : Ich habe mich auf den Boden gworfen und laut gejault.

Meine Pflegemutter hatte dann folgende Idee: An den Zollstock wurde Leberwurst geschmiert und er wurde einfach in die Ecke gelegt. Als ich allein war, war die Versuchung letztlich grösser als die Angst vor dem Stock.

Mittlerweile fange ich auch an, mit meiner Pflegemutter zu spielen.

So langsam habe ich Freude am Leben.

12.3.18 : Der Weg in ein normales Leben ist schwierig. Aber ich mache Fortschritte. Im Haus bin ich bei meiner Pflegemutter ein ganz normaler Hund : Ich schmuse und spiele mit ihr. Draussen bin ich immer sehr aufmerksam und angespannt. Kommen Fremde, will ich nur ins Haus und mich verstecken. Gut wäre, wenn meine künftige Familie einen netten, souveränen Hund hätte, der mir zeigen könnte, dass das Leben schön ist. Wichtig wäre auch, dass sie in der Nähe von Essen wohnen, damit sie mich öfters besuchen könnten und ich langsam Vertrauen aufbauen kann.

12.4.18 : Vor 2 Wochen ist Fibi bei uns eingezogen. Ich habe nichts gegen Artgenossen, aber die Kleine ist mir einfach zu aufdringlich. Ständig will sie mit mir spielen oder schmusen. Schrecklich ! Ich versuche dann bei unserer Pflegemutter auf den Arm zu kommen. In meinem künftigen Zuhause hätte ich nichts gegen einen souveränen,ruhigen Artgenossen. Aber mit so einer wilden kleinen Hummel wie Fibi bin ich einfach überfordert.

25.4.18 : Die kleine Fibi hat zum Glück ein tolles Zuhause gefunden, aber ich warte immer noch.

18.5.18 : Noch hat sich nichts getan. Angsthunde haben nun einmal einen schweren Stand. Dennoch mache ich vorübergehend den Platz unter den Sorgenkindern frei

3.12.18 : Ich sitze immer noch in meiner Pflegestelle in Essen. Aber es hat sich etwas verändert: Einige Wochen lang hatte ich einen Kumpel namens Chipsi. Er hat geschafft, was keiner vorher geschafft hat : Er hat mir beigebracht, dass es eigentlich toll ist, mit Kumpeln zu spielen. Wir beiden waren ein richtig gutes Team. Dann hat er ein Zuhause gefunden. Nach seinem Auszug war ich sehr traurig.

Seinen Platz hat jetzt Bianca eingenommen. Die ist aber noch viel zu sehr mit sich beschäftigt, sie will von mir nichts wissen.

Also suche ich jetzt ein eigenes Zuhause. Dort sollte möglichst ein spielfreudiger Kumpel vorhanden sein; ferner wäre es schön, wenn mein Zuhause ruhig und etwas ländlich liegen würde, da mir hektischer Stadtverkehr immer noch Angst einflösst. Und meine neue Familie sollte bereit sein, mich mehrfach in Essen zu besuchen, damit mir der Riesenschritt aus der Pflegestelle heraus nicht so schwer fällt.

 
   
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