Name: Barni


 
 

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Beschreibung:

Hallo, vom Tierschutz wurden wir auf Barni und Floti getauft. Wir sind 2 Dackelmischlingsrüden, die bislang noch nichts Gutes erlebt haben.

Vor den Weihnachtsferien wurden wir unmittelbar hinter der Grenze an einer Brücke aus dem Wagen geworfen. Bevor wir verstanden, was passiert war, waren unsere Leute verschwunden. Wir brauchten eine Zeit, uns zu sammeln, dann setzten wir uns unter die Brücke. Wir hatten zwar bislang kein gutes Herrchen, aber besser ein schlechtes Zuhause als keines, so dachten wir. Wir sassen eine komplette Woche unter der Brücke und lauschten auf jedes Fahrzeug. Aber es kam niemand zurück.

Ein älterer ungarischer Tierfreund verständigte den Tierschutz. In völlig desolatem Zustand kamen wir beim Tierarzt an. Neben Ungeziefer und Verwahrlosung stellte man fest: Der Hellere von uns beiden, Floti, dürfte ca. 2 Jahre alt sein; ich habe knapp 10 Kilo Körpergewicht. Einer meiner Eckzähne wurde ausgeschlagen.

Schlimmer hat es noch mich, Barni, 9,2 Kilo Körpergewicht, geschätzt 5 Jahre, erwischt: Mein ganzer

Körper ist übersäät mit Narben. Ich bin derart traumatisiert, dass ich mich nicht erinnern kann, woher diese Narben stammen.

Nach dem Tierarztbesuch kam die bange Frage: Wohin ?

Alle Pflegestellen und Pensionsplätze sind besetzt. Der nette ältere Herr erklärte, dass er noch eine abseits stehende Scheune hat, dort könnten wir Unterschlupf finden. Dies ist geschehen. Das Problem ist nun: Wir sind dort ganz allein. Einmal am Tag macht der Herr sich auf den Weg, um uns zu versorgen. Mehr ist nicht möglich.

Jetzt hoffen wir sehr auf eine Pflegestelle bei echten Dackelfreunden. Wir brauchen Zeit, Zuwendung und Ruhe, um das Vergangene zu verarbeiten.

An ein endgültiges Zuhause wagen wir noch nicht zu denken. Klar, es wäre toll, wenn wir zusammen bleiben könnten, da die Vergangenheit uns zusammen geschweisst hat. Letztlich wären wir auch bereit, uns zu trennen, wenn beide ein tolles Zuhause fänden. Aber bis dahin dürfte es ein weiter Weg sein.

21.1.12: Jetzt bin ich in Deutschland, habe eine nette Pflegefamilie, die mich sogar adoptieren möchte, und bin dennoch ein ganz grosses Sorgenkind:

Ich kann nicht mit meinem rechten Vorderlauf auftreten. Der Arzt stellte fest, dass der Knochen meines Vorderlaufs völlig verdreht ist. Sobald man mich daran berührt, habe ich wahnsinnige Schmerzen.

Ich werde am Montag wieder vorgestellt. Mit Sicherheit ist eine OP erforderlich. Diese kann aber nur durchgeführt werden, wenn ich dafür tierliebe Menschen finde, die unter dem Stichwort Barni möglichst schnell eine Spende auf das Konto Nr. 1624790010, Bankleitzahl 35060190 bei der LKG Sachsen e.G. überweisen.

überweisen.

15.5.12: Ich bin wieder vorgestellt worden und geröngt worden: Es handelt sich um einen alten Bruch an meinem Bein. Das Problem aber war eine ganz massive Knochenhautentzündung, die sehr hartnäckig war.

Jetzt aber geht es mir gut, eine OP ist derzeit nicht erforderlich. Ich kann vormittags und nachmittags problemlos jeweils 90 Minuten laufen.

Bei allen, die an meinem Schicksal teilgenommen haben, bedanke ich mich ganz herzlich.

 
   
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